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Ondine Syndrom

Atemregulationsstörungen

treten in allen Altersgruppen auf und können durch ZNS- Erkrankungen oder -Unreife, Obstruktionen der Atemwege sowie Insuffizienz der Atemmuskulatur bei chronischen Lungen- und Lungengerüsterkrankungen, neuromuskulären Erkrankungen und Thoraxdeformitäten auftreten. Typische Beispiele sind die sog. Frühgeborenen - Apnoe, das Undine-Syndrom (oder Ondine-Syndrom)und das obstruktive Schlaf-Apnoe-Syndrom aufgrund adenotonsillärer Hypertrophie, sowie im Säuglingsalter ALE .
Im Vordergrund stehen zentrale und/oder obstruktive Apnoen, Bradykardien,Hypoxämien und häufige Aufwachreaktionen ("Arousals"). Diese bleiben z.T. klinisch inapparent, können aber als lebensbedrohliche Zyanosezustände mit Bewußtseins- und Tonusverlust, als Tagesmüdigkeit oder als starkes Schnarchen auftreten.
Eine kausale Therapie ist nur möglich, wenn im Rahmen der Diagnostik eine Ursache für die Atemstörung gefunden wird. Die Therapie wird dann in Abhängigkeit von der jeweiligen Ursache (z.B. Antiepileptika bei krampfanfallinduzierten Atemstörungen, Adenotomie bei obstruktiven Schlafapnoen infolge Hypertrophie der Adenoide usw.) durchgeführt.
Symptomatische Therapie
Sicherstellung der Vitalfunktionen bei schweren akuten Atemregulationsstörungen, Nasopharyngealtubus, ggf. Intubation und Beatmung

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